Novamed amyotrophe lateralsklerose als artikel

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) – Wenn Nervenzellen versagen

Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS, ist eine seltene neurologische Erkrankung, bei der motorische Nervenzellen zunehmend geschädigt werden. Der Artikel erklärt verständlich, welche Symptome auftreten können, wie ALS verläuft und welche Behandlungsansätze die Lebensqualität unterstützen können.

Was ist ALS?

Amyotrophe Lateralsklerose (kurz: ALS) ist eine seltene, aber schwerwiegende neurologische Erkrankung, bei der die motorischen Nervenzellen (Motoneurone) in Gehirn und Rückenmark fortschreitend geschädigt werden. Der Begriff „amyotroph“ bedeutet „keine Muskelernährung“, „lateral“ bezieht sich auf die seitlichen Bereiche des Rückenmarks, wo die Pyramidenbahnen verlaufen, und „Sklerose“ bezeichnet eine Verhärtung bzw. Vernarbung des Gewebes. In der englischsprachigen Welt wird ALS mitunter als „Lou Gehrig’s Disease“ bezeichnet, benannt nach einem berühmten US-Baseballspieler, der in den 1930er-Jahren an ALS erkrankte.

Bei ALS gehen motorische Nervenzellen im Gehirn (1. Motoneuron) und Rückenmark (2. Motoneuron) zugrunde. Dies führt zu einer zunehmenden Muskelschwäche und -lähmung in Armen, Beinen und auch der Sprech- und Atemmuskulatur. Obwohl Sinne, Bewusstsein und meist auch die Augenmuskeln (in frühem Stadium) nicht betroffen sind, kann ALS rasch zu Verlust der Geh-, Greif-, Sprech- und Schluckfähigkeit führen. Auch die Atmung ist bedroht, wenn die Atemmuskulatur schwach wird. Häufige Todesursache ist letztlich ein Versagen der Atemmuskulatur.

Die Krankheit ist bisher nicht heilbar, aber eine rechtzeitige Diagnose, Multidisziplinäre Betreuung (Neurologie, Physiotherapie, Logopädie, Ernährung) und moderne Therapien (z.B. Riluzol, Ernährungshilfen, Atemunterstützung) können den Verlauf verlangsamen und die Lebensqualität verbessern. Neue Forschungsansätze (Stammzelltherapien, Gen-Therapie, Immunmodulation) wecken Hoffnung, sind jedoch noch nicht in der breiten Anwendung. Die Betroffenenzahl wird auf ~2–9 pro 100.000 geschätzt, was ALS als seltene Erkrankung einstuft. Dennoch hat sie große öffentliche Aufmerksamkeit erfahren, etwa durch die „Ice Bucket Challenge“ 2014 und prominente Patienten wie Stephen Hawking.

Video: ALS einfach erklärt

Das folgende Video gibt eine anschauliche Erklärung, wie Nervenzellen im Gehirn und Rückenmark funktionieren und warum ihre Zerstörung zu Lähmungen führt:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Ursachen und Risikofaktoren

Die exakten Ursachen von ALS sind immer noch nicht vollständig geklärt. Man unterscheidet zwei Hauptformen:

  • Sporadische ALS (ca. 90–95 %): tritt scheinbar ohne familiäre Häufung auf.
  • Familiäre ALS (ca. 5–10 %): durch genetische Mutationen, z.B. im SOD1-Gen, C9orf72, TDP-43 und andere.

Unter den familiären Formen sind die Mutationen sehr heterogen. Manche Patienten weisen eine Kombination von ALS und frontotemporaler Demenz auf (FTD). Auch bei der sporadischen ALS vermutet man multifaktorielle Ursachen. Untersuchungen zeigen mögliche Beiträge durch oxidative Stressmechanismen, fehlgeleitete Immunantworten, Glutamat-Toxizität und Störungen im Proteinabbau. Mögliche Risikofaktoren sind:

  • Genetische Veranlagung: selbst bei sporadischen Fällen gibt es womöglich Polymorphismen, die die Anfälligkeit erhöhen.
  • Umweltfaktoren: Exposition gegenüber Schwermetallen, Pestiziden, Chemikalien wird diskutiert, aber nicht eindeutig bewiesen.
  • Sport & körperliche Aktivität: vereinzelt wird eine Korrelation diskutiert (z. B. Profisportler). Beweise sind aber uneinheitlich.
  • Alter: typischer Ausbruch meist zwischen 50 und 70 Jahren.

In jedem Fall ist ALS nicht ansteckend oder immunbedingt wie z. B. Multiple Sklerose. Es betrifft primär die Motoneurone, nicht das Myelin. Die genaue Pathogenese ist komplex und Gegenstand intensiver Forschung. Typisch ist, dass Betroffene vorher völlig gesund sein können und die Krankheit eher plötzlich bzw. innerhalb kurzer Zeit bemerkt wird, wenn anfängliche Ausfälle auftreten (z.B. Stolpern, Ungeschicklichkeit, feine Zuckungen in den Muskeln).

Symptome

ALS beginnt meist schleichend und kann sich in sehr unterschiedlicher Weise äußern – je nachdem, ob zuerst die Arme, Beine, das Sprech-/Schlucksystem oder die Atemmuskeln betroffen sind. Typische Leitsymptome sind:

  • Fortschreitende Muskelschwäche in Armen oder Beinen (anfänglich Hände, Füße, Schulter, Oberschenkel).
  • Muskelatrophien (Rückgang der Muskelmasse), z.B. Zwischenfingerräume an den Händen.
  • Faszikulationen: feine Muskelzuckungen unter der Haut, meist in Ruhe sichtbar.
  • Spastik (erhöhter Muskeltonus, steife Bewegungen) oder Hyperreflexie (gesteigerte Reflexe) bei Schädigung des 1. Motoneurons.
  • Schluckstörungen (Dysphagie) und Sprechstörungen (Dysarthrie), wenn bulbäre Muskeln betroffen sind.
  • Atrophie der Zunge, undeutliche Sprache.
  • Atemschwäche: Kurzatmigkeit bei Belastung, später auch in Ruhe, nächtliche Hypoventilation. Dies führt zu CO2-Anstieg und morgendlichen Kopfschmerzen.

Bei Befall des oberen Motoneurons (im Gehirn) zeigen sich spastische Lähmungen mit erhöhten Reflexen, bei Befall des unteren Motoneurons (Rückenmark) dagegen schlaffe Lähmungen, Atrophien und Faszikulationen. Typisch für ALS ist das Nebeneinander von spastischen und schlaffen Ausfällen. Empfindungen wie Berührung, Schmerz, Temperatur sind normalerweise nicht betroffen. Die Augenmuskulatur bleibt oft lange oder sogar bis zum Ende intakt, ebenso Blasen- und Darmsphinkter.

Psychische Veränderungen (Frontotemporale Demenz) treten bei ~5–15 % der Patienten auf, meist bei familiären Formen. Die kognitive Leistungsfähigkeit kann aber auch beim sporadischen ALS normal bleiben. Im Verlauf führen die zunehmenden Lähmungen zu Verlust der Mobilität, Rollstuhlabhängigkeit und Schwierigkeiten bei der Kommunikation. Oft ist die fortschreitende Ateminsuffizienz für die Prognose ausschlaggebend.

Diagnose

Die Diagnose ist eine klinische Herausforderung, besonders im Frühstadium. Typisch stützt sich die ALS-Diagnose auf:

  • Klinische Untersuchung: Kombination aus Zeichen 1. Motoneuron (Spastik, Hyperreflexie) und 2. Motoneuron (Atrophie, Faszikulationen, schlaffe Lähmung) in multiplen Körperregionen. Ausschluss anderer Erkrankungen.
  • Elektromyografie (EMG): Nachweis pathologischer Spontanaktivitäten (Faszikulationen, Fibrillationen) und neurogener Veränderungen in mehreren Muskelgruppen.
  • Nervenleitgeschwindigkeit (ENG): meist weitgehend normal, da Sinnesnerven nicht betroffen sind.
  • Bildgebung (MRT): Ausschluss von anderen Ursachen (z. B. Tumor, Multiple Sklerose), kann unspezifische T2-Hyperintensitäten in den Pyramidenbahnen zeigen, aber kein definitives ALS-Kriterium.
  • Liquordiagnostik: meist unauffällig, dient dem Ausschluss anderer neurologischer Erkrankungen.
  • Laboruntersuchungen: z. B. CK (Kreatininkinase) kann leicht erhöht sein, aber unspezifisch. Ausschluss von Stoffwechselerkrankungen, Infektionen (Borreliose etc.).

Die El-Escorial-Kriterien (Revised) helfen, den ALS-Verdacht zu objektivieren. Bei typischen Befunden in mind. 3 Körperregionen (Bulbär, Zervikal, Lumbal, Thorakal) und Ausschluss anderer Diagnosen kann man ALS mit hoher Wahrscheinlichkeit feststellen. Manchmal dauert es jedoch Monate, bis eine eindeutige Diagnose steht, besonders wenn der Beginn subtil ist. Früherkennung ist aber wichtig, weil frühzeitig eingeleitete Therapien und Hilfsmittel den Verlauf positiv beeinflussen können.

Behandlung

Obwohl es derzeit keine Heilung für ALS gibt, hat sich die Behandlungspalette erweitert, um den Krankheitsverlauf zu bremsen und Lebensqualität zu erhalten. Die Therapie ist multidisziplinär, bestehend aus Neurologen, Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten, Psychologen, Diätassistenten und Palliativmedizinern. Wichtige Säulen sind:

1. Medikamentöse Therapie

  • Riluzol: erstes zugelassenes ALS-Medikament, hemmt die Glutamat-Freisetzung. Kann die Lebenszeit um mehrere Monate verlängern und den Beginn der Beatmungspflichtigkeit verzögern. Einnahme 2×/Tag, wichtig sind regelmäßige Leberfunktionskontrollen.
  • Edaravone: Radikalfänger, der laut Studien in frühen Stadien den Funktionsverlust verlangsamen kann. In Europa teils zugelassen, intravenöse Gabe in Zyklen. Der Nutzen ist umstritten, aber bei bestimmten Patienten anwendbar.
  • Forschungsmedikamente (z.B. Tofersen bei SOD1-Mutationen) sind in Erprobung.

2. Symptomatische Maßnahmen

  • Physiotherapie: Vermeidet Kontrakturen, erhält Beweglichkeit. Sanfte Kräftigungsübungen (ohne Überanstrengung).
  • Ergotherapie: Alltagshilfen, Anpassung von Hilfsmitteln (Greifhilfen, Rollstuhl).
  • Logopädie: Training für Sprache, Schlucken, Verwendung von Kommunikationshilfen (Sprachcomputer etc.).
  • Palliativmedizin: Schmerztherapie, Spastikbekämpfung (z.B. Baclofen, Tizanidin), ggf. Antidepressiva, Linderung von Speichelflussproblemen (Anticholinergika, Botox-Injektion in Speicheldrüsen).

3. Ernährung und Schluckunterstützung

  • Angepasste Kost (weiche oder pürierte Nahrung), Verdickungsmittel für Getränke, um Verschlucken zu vermeiden.
  • PEG-Sonde (Perkutane endoskopische Gastrostomie): Wenn orales Essen nicht mehr sicher möglich ist, ermöglicht eine Ernährungssonde über die Bauchdecke eine ausreichende Nährstoffzufuhr. Unterstützt auch Medikamentengabe.

4. Atemunterstützung

Da die Atemmuskulatur (Zwerchfell, Zwischenrippenmuskeln) im Verlauf schwächer wird, kann eine nichtinvasive Beatmung (NIV) oder in fortgeschrittenen Stadien sogar eine Tracheotomie mit invasiver Beatmung notwendig sein. Die NIV verbessert oft die Schlafqualität und kann die Lebenszeit verlängern. Die Entscheidung für oder gegen eine Beatmung ist ein sensibler Punkt, der in Absprache mit Patient, Familie und Palliativteam getroffen wird. NIV kann anfangs nur stundenweise, v.a. nachts, angewandt werden, um CO2-Erhöhung zu vermeiden.

5. Psychosoziale Betreuung

ALS ist eine lebenslimitierende Erkrankung, die große emotionale Belastungen mit sich bringt. Psychologische Unterstützung, Selbsthilfegruppen (z.B. DGM – Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke, ALS-Ambulanzen), seelsorgerische Begleitung, eventuell psychoaktive Medikation bei Depressionen/Angststörungen sind wertvolle Bestandteile der Versorgung. Auch juristische/sozialrechtliche Fragen (Pflegegrade, Hilfsmittel) spielen eine Rolle. Nicht zuletzt: Kommunikationshilfen (Augensteuerung bei Sprech-/Handlähmungen) geben vielen Patienten wieder Eigenständigkeit in der Kommunikation.

Verlauf und Prognose

Die ALS verläuft fortschreitend und führt in der Regel innerhalb von einigen Jahren (durchschnittlich 3–5 Jahre nach Diagnosestellung) zum Tod, häufig infolge von Atemversagen. Es gibt aber große individuelle Schwankungen: Manche Patienten überleben 10 Jahre oder länger, wie z.B. Stephen Hawking, der über 50 Jahre mit ALS lebte. Der Krankheitsverlauf hängt von:

  • Beginn der Symptomatik: Bulbäre (Sprech/Schluck-)Form schreitet oft schneller voran als spinale (Arm/Bein)Form.
  • Alter: Jüngere Patienten haben tendenziell bessere Prognose.
  • Genetische Faktoren, Komorbiditäten.
  • Therapie & Betreuung: Adäquate Atemunterstützung kann Lebenszeit deutlich verlängern.

Im Verlauf kommt es meist zu einer ausgedehnten Lähmung der Skelettmuskulatur, Patienten werden auf Rollstuhl und Pflege angewiesen. Gelingt eine gute Symptomkontrolle (Schmerz, Krämpfe) und rechtzeitige Beatmungsunterstützung, kann die Lebensqualität trotzdem einigermaßen erhalten bleiben. Letztlich bleibt ALS jedoch eine unheilbare Erkrankung; palliative Ansätze rücken daher in den Vordergrund, um Leiden zu lindern und Selbstbestimmung zu wahren.

Vorbeugung und Selbsthilfe

Eine spezifische Prävention gegen ALS ist nicht bekannt, da die Ursache multikausal und teils genetisch ist. Allerdings kann ein gesunder Lebensstil (Rauchstopp, ausgewogene Ernährung, vermeidung starker Schadstoffexposition) generell dem Nervensystem guttun. Eine frühe Diagnose bei ersten Schwäche-/Lähmungssymptomen ermöglicht raschen Start von Riluzol, Physiotherapie usw., was den Verlauf etwas abmildern kann.

Selbsthilfe und Alltagstipps:

  • Physiotherapie und Bewegungsübungen: halten Muskeln funktionsfähig, beugen Kontrakturen vor. Allerdings keine Überanstrengung, da Ermüdungsschäden drohen.
  • Logopädie: bei Sprech- und Schluckproblemen frühzeitig einbinden. Atemtraining kann Atemmuskelkraft etwas erhalten.
  • Ergotherapie: Hilfsmittel zur Bewältigung des Alltags, Anpassen von Haushaltsgegenständen, Aufklärungen über Technik (z.B. Rollstuhl, Lifter).
  • Kommunikationshilfen: Eye-Tracking-Systeme, Sprachcomputer, Smartphones mit spezieller Software, um Selbständigkeit beim Kommunizieren zu erhalten.
  • Individuelle Beatmungsentscheidung: Mit Ärzten, Palliativteam, Familie klären, ob und wann man eine nichtinvasive Beatmung beginnen möchte, ob eine invasive Tracheotomie infrage kommt.
  • Sozial- und Rechtsberatung: Beantragen von Pflegegrad, Schwerbehindertenausweis, Hilfsmitteln, ggf. Hospiz/Palliativversorgung. In Deutschland bieten z.B. DGM (Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke) Informationen.

Selbsthilfegruppen und Online-Communities (z.B. ALS-Foren) sind wertvoll für Erfahrungsaustausch, Kontakt zu anderen Betroffenen, Tipps zu Alltagshilfen und seelische Unterstützung. Durch Teamarbeit (Patient, Angehörige, multidisziplinäres Team) kann Lebensqualität trotz des Fortschreitens der Krankheit maximiert werden.

Häufige Fragen (FAQ) zu ALS

Bedeutet eine Muskelschwäche sofort ALS?

Nein. Muskelschwäche hat viele mögliche Ursachen (z.B. Bandscheibenvorfall, Polyneuropathien, Myasthenia gravis, Muskeldystrophien). Typisch für ALS ist die Kombination aus Zeichen des oberen und unteren Motoneurons, ein fortschreitender Verlauf und Muskelzuckungen (Faszikulationen). Bei ungeklärter, fortschreitender Lähmung sollten Sie einen Neurologen aufsuchen.

Kann man ALS im MRT sehen?

Ein MRT von Gehirn und Rückenmark dient vor allem dem Ausschluss anderer Erkrankungen (Tumor, Multiple Sklerose, Infarkt). Manchmal zeigen sich Veränderungen in den Pyramidenbahnen, eine eindeutige ALS-Diagnose liefert das MRT aber nicht. Entscheidend sind die Elektromyografie (EMG) und die klinische Untersuchung.

Gibt es Heilungschancen?

Derzeit nicht. Riluzol kann den Verlauf etwas verlangsamen, Edaravone ist in Einzelfällen wirksam. Gen- und Stammzelltherapien werden in Studien untersucht, sind aber noch nicht Standard. Die Behandlung zielt auf Lebensverlängerung und Linderung der Beschwerden. Es gibt auch seltene, sehr langsame Verläufe.

Wie lange kann man mit ALS leben?

Die durchschnittliche Lebenserwartung nach der Diagnose liegt statistisch bei 3 bis 5 Jahren, es gibt jedoch Verläufe mit deutlich längerer Überlebenszeit. Eine konsequente Atemunterstützung (nichtinvasive oder invasive Beatmung) und eine gute Pflege können die Lebenszeit und die Lebensqualität verlängern. Manche Betroffene entscheiden sich bewusst gegen eine Langzeitbeatmung.

Sind auch Sinnesorgane und Bewusstsein betroffen?

In der Regel nicht. Die meisten ALS-Patienten behalten ihr Berührungs- und Schmerzempfinden sowie ihr volles Bewusstsein. Bei einigen, vor allem familiären Formen, kommt eine frontotemporale Demenz hinzu. Meist bleibt das Denken jedoch klar, was die Erkrankung besonders belastend macht.

ALS, Atmung und Beatmung: Wann nova:med weiterhilft

Im Verlauf der ALS wird die Atemmuskulatur schwächer. Eine nichtinvasive Beatmung (NIV) kann dann die Atemarbeit erleichtern, den Schlaf verbessern und die Lebensqualität erhalten. Der richtige Zeitpunkt für den Beginn wird gemeinsam mit dem behandelnden Team und den Angehörigen festgelegt. nova:med versorgt Patientinnen und Patienten in der außerklinischen Beatmung und begleitet Sie und Ihre Angehörigen einfühlsam im Alltag mit dem Gerät. Bei Fragen zur Versorgung sind wir persönlich für Sie da.

Hat Ihnen der Beitrag weitergeholfen?
Diesen Artikel teilen:

Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung. Bitte besprechen Sie alle therapiebezogenen Fragen mit Ihrem behandelnden Arzt.

Bei Fragen zu Ihrer Versorgung erreichen Sie uns telefonisch oder über unser Kontaktformular. Wir sind für Sie da.

In diesem Artikel

Weitere Artikel zu Atemwegserkrankungen

Novamed osteoporose artikel

Osteoporose – Wenn die Knochen an Stabilität verlieren

Novamed arterielle hypertonie bluthochdruck artikel

Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) – Ursachen, Folgen und Behandlung

Novamed suchtkrankheiten artikel

Suchtkrankheiten – Wenn Abhängigkeit Körper und Seele beherrscht

Novamed diabetes mellitus artikel

Diabetes mellitus – Ursachen, Symptome & Behandlung der Zuckerkrankheit

Novamed pavk raucherbein artikel

Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) – Ursachen, Symptome und Therapie

Novamed adipositas artikel

Adipositas – Ursachen, Folgen und Wege zu einem gesunden Körpergewicht

Noch Fragen? Prima, wir haben noch viel mehr Antworten.

Ich bin Cleo – ihre virtuelle Fachberaterin bei nova:med. Kommen Sie mit, ich zeige ihnen unsere Fachbereiche:

250423 cleo novamed buero

Ausgewählte Artikel

Ablauf und Wissenswertes

Kann ich das Gerät bzw. den Druck unbeabsichtigt verstellen?

Digitale Einführung mit Video

Was ist die Rampeneinstellung?

Ablauf und Wissenswertes

Ich habe seit kurzem ein Schlaftherapiegerät und ständig trockene Schleimhäute und Schnupfen – was tun?

Ablauf und Wissenswertes

Soll ich mein Gerät bei einer Erkältung benutzen?

Digitale Einführung mit Video

Wie zeigen sich Störungen am Gerät?

Ablauf und Wissenswertes

Was kann nachts bei Stromausfall passieren?

Ablauf und Wissenswertes

Soll ich mein CPAP-Gerät immer benutzen – auch im Urlaub oder beim Mittagsschlaf?

Digitale Einführung mit Video

Kann man mit einer Maske im Gesicht überhaupt schlafen?

Ablauf und Wissenswertes

Wie und wie oft reinige ich meine Maske und das Kopfband?

Ablauf und Wissenswertes

Muss nachts immer die ganze Maske abgenommen werden, wenn man aus dem Bett muss?

Nicht gefunden, was Sie suchen?

Kontakt aufnehmen

Unser Expertenteam steht Ihnen zur Verfügung! Finden Sie schnelle Lösungen oder wenden Sie sich direkt an unseren Support. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Zum e-Service

Nutzen Sie unseren digitalen E-Service für schnellen Zugriff auf wichtige Dokumente, Anleitungen und Bestellmöglichkeiten – jederzeit und überall.

Unser neuer Servicebereich

Mehr Service. Mehr Unterstützung.
Jetzt bei nova:med.

Neuer Servicebereich

Wir haben unseren Servicebereich überarbeitet und bieten Ihnen nun neue Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten – genau auf Ihre Anforderung zugeschnitten. Jetzt entdecken!

Wählen Sie das passende Anliegen: