Eine anatomische Verengung des Nasen-Rachen-Raums als Ursache für eine Schlafapnoe kann operativ korrigiert werden. Die Chancen und Risiken einer solchen Operation sollte man jedoch vorher mit dem HNO Arzt abklären.
Denn nur in speziellen Fällen, wie z. B. bei vergrößerten Mandeln, sind Operationen in der Therapie der Schlafapnoe erfolgreich. Auch bei ausgeprägten Kieferfehlstellungen kann eine Operation des Kiefers eine mögliche Behandlung der Schlafapnoe darstellen.
Eine intraorale Protrusionsschiene kann eine obstruktive Schlafapnoe lindern, jedoch häufig nicht ausreichend behandeln. Diese Schiene verlagert den Unterkiefer während der Nacht um einige Millimeter nach vorne. Auch für die Therapie mit einer intraoralen Protusionsschiene ist zur Diagnosestellung eine polysomnographische Diagnostik im Schlaflabor erforderlich.
Ausreichende Bewegung, ein normales Körpergewicht, gesunde Ernährung und ein geregelter Nachtschlaf spielen ebenso eine wichtige Rolle in der Therapie der Schlafapnoe.
Welche Therapie für Sie die richtige ist, hängt von vielen individuellen Faktoren ab, darunter die Art und Ausprägung Ihres Krankheitsbildes und Ihr allgemeiner Gesundheitszustand.